Verfasst von: Johanne | Februar 5, 2008

Je craque, tu craques, nous craquons…

Ou la la, die universitären Verpflichtungen ziehen mal wieder an, nächste Woche gibt es den ersten Midterm, gestern habe ich bis spät in die Nacht an einem Gerüst für einen 1200 Wörter langen Text in Arabisch gesessen, dann muss ich für Mittwoch ein sogenanntes Critical Analysis Paper schreiben, in dem ich verschiedene Texte miteinander vergleiche, für Donnerstag ist ein formulierter Vorschlag für eine Hausarbeit fällig, mit dem ich noch nicht anfangen konnte, weil mir mein Lehrer heute gesagt hat, dass ich nicht das Thema behandeln darf, dass ich behandeln wollte, und Freitag, ja Freitag, ist ein take-home midterm fällig. Ihr seht, beim besten Willen, ich habe viel zu tun.
In ähnlicher Lage hat Mylène heute in der Vorlesung einen Heulkrampf gekriegt, und somit waren wir mal wieder da, im Sciences Po-ähnlichen Tiefpunkt des Jahres. Und das nach einem Monat Uni.

Keine Sorge, insgesamt geht es gut, nur manchmal ist eben doch alles ein wenig zu viel. Auf der anderen Seite freue ich mich darauf, übernächstes Wochenende nach Québec Ville zu fahren um dort den Carneval de Québec zu sehen. Wird schon alles gut gehen.


Antworten

  1. Und dabei erzählen sie dir bei Sciences Po immer, dass du im dritten Jahr nur relaxen wirst. „oh, vous aurez pas plus de 13 heures de cours…il vous restera plein de temps, ca changera, non?“ Ich bin gerade extrem in der Klausurenphase, morgen hab ich Prüfung in dem Fach das ich nicht mal unfallfrei aussprechen kann (Liberalism) und am Donnerstag EU Horror.
    ABER: hab heute ein Ticket nach Florenz für 13 Euro mit Ryanair gekauft… .
    YIPPIEH!!

  2. Nun ja, Ausnahmen bestätigen die Regel… und außerdem will ich ja auch nicht wie ein Idiot dastehen. Vielleicht haben damit andere weniger Probleme?
    Und abgesehen davon muss man hier mehr Zeit in Arbeit nach der Uni investieren, weil wir viel lesen… und das machen wir in Frankreich ja mal so gar nicht |(


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